17. Fenster

BUFF was das für eine Woche war! In meinen krambeutel-Knochen stecken Nachtschichten, abgebrochene Nadeln, eine stumpfe Schere und viel Hornhaut an den Fingerspitzen. Es wurden Pakete zur Post getragen, im anderen Beruf viele schöne Sätze gesprochen, Plätzchendosen gefüllt und die Wirbelsäule ordentlich gymnastizitiert. Am Montag kommen die letzten Sachen zur Post und dann kommen die Beine aufs Patchworkbedeckte Sofa und DANN bastel ich nur noch für mich selbst. (Und die lieben Leute die beschenkt werden vom Stefanie-Christkind.)

Weil das Stefanie’sche Hirn ziemlich leer-ge-2011t ist, gibt es Ideen, die da nicht rauskommen, entweder weil sie nicht drin sind oder weil der Ausgang gnadenlos verstopft ist. Für Wiederherstellung des ideeischen Inputs hilft ein Spaziergang im Matsch und Wind, hilft nicht vor die Glotze legen, hilft ein kleines Schläfchen, und hilft auch: Inspiration anlesen.

Dabei können unter anderem bestimmte Hefte dienlich sein. Selbermach-Hefte sind damit gemeint.

Und weil jetzt so ein stürmisches Wochenende mit Eis, Schnee und grauslicher Kälte ohne Sonne angesagt ist, empfehle ich euch folgendes:

Geht heut zum Bahnhofs-Bäcker und macht da gleich mal Halt beim Zeitschriftenmann.
Ihr kommt nach Hause mit: Brezen und Inspirationsstoff. Und dann bastelt euch bisschen Hornhaut an die Finger und hübsche Schmücker für die Schwiegermama!

Letzteres könnte sein:

HANDMADE KULTUR
Selbstgemachtes zum Selbermachen


Eine hübsche Zeitschrift mit Anleitungen für einfache und schwere Bastelsachen, Rezepten, Adressen, Portraits und Kleinzeug-Tipps, für Erwachsene und deren Nachwuchs.
6,90 €

Was ziemlich super ist: Handmade Kultur ist nicht nur Zeitschrift, sondern auch ein riesentolles Selbermacher-Internet-Netzwerk-Blog-Dings.

das CUT-MAGAZIN
Die Cut ist schon fast ein Buch. Dick und fest, auf dickem Papier, mit den coolsten undummen Sprüchen aller Handwerkler.

Da lernt man ordentlich was, über sich selbständig machen und Steuerzeugs genauso wie über Stick-Stiche und Strick-Maschen. Und deren Abarten. Außerdem gibts Nähprojekte zum Nachmachen und Dinge zum Einkaufen und im aktuellen Heft viele Seiten voller schneller und einfacher und toller Dinge zum schnell noch wegverschenken. Na ob das nicht passend ist!


diese Kollasch kommt von cut-magazine.de

vor kurzem erst am Bahnhof erstentdeckt habe ich
FILATI HOME, das ist der home-Ableger des Strickschwerpunktigen Filati Magazin.
Wie man HIER unschwer erkennen kann, werden in Filati Home (das jetzt erst in die 2. Runde ging) auch durchaus viele Maschen angeschlagen, aber nicht nur solche zum Anziehen: Hier lernt man auch Hocker und Kissen zu umwickeln, Babyfüße zu wärmen und sich ausführlich zu betaschen.

Französisch ist MARIE CLAIRE IDÉESso ein Klassiker unter den Selbermachheften. Ich versteh zwar kein Wort, aber die Bilder sind hübsch und sagen ja oft mehr als tausend Worte. Die Marie Claire-Ideen sind stilvoll, schlicht und simpel, und meistens auch einfach so mal nachmachbar.

Wenn ich das richtig entziffere, kann man HIER einzelne Anleitungen runterladen (wenn man dafür bezahlt, aber es sind hübsche Dinge dabei, und für ein hübsches Ding muss man ja nicht gleich ein olles Heft bestellen, oder)

So.

Jetzt noch ein Tipp für die, die auf keinen Fall das Haus verlassen wollen:

Das EIGENWERK MAGAZIN
Das Magazin für Macher

Mensch, die haben Ideen! Große und kleine und feine und nicht so feine, holzige, stoffige, städtische, papierene. So toll! Und alles einfach so zack auf den Computer geliefert, ohne bedrucktes Papier.
Das ist doch echt mal begeistertseinwert!

Besonderer Tipp von mir, Stefanie: Die Bucheinbinde-Anleitung. Könnte man auch aus PVC-Plane nähen, diesen Einband. Und dann immer anwischen, wenn der Kaffeebecher nicht dicht war.
Und jetzt eh passend: die genähten Vanillekipferl.

(Außerdem: den Geldbeutel aus Türchen 14 hat Anna gewonnen.)

(Außerdem außerdem: Heute ab 15 Uhr ist die letzte krambeutel-Markt-Aktion für dieses Jahr: Auf dem Bolzplatz der Münchner Glockenbachwerkstatt. Also: schmeißt die Teetasse in die Ecke, zieht noch ein paar Omma-Socken mehr an und schwingt euch da hin. Es gibt Suppe und Beutel und andere schnell mitnehmbare Geschenke, für die ihr erstmal keine Hornhaut braucht.)

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2 Gedanken zu „17. Fenster

  1. Chrissl alias zzzzzchhzzzzzzzh schläft das Wochenenenenende durch sagt:

    jawolll. Zum Bahnhof fahren, bäckern, Spex kaufen und sich erzählen lassen, was die besten, schönsten, traurigsten rockigsten und tanzbarsten CDs des Jahres sind!

  2. I always like to have a read about such things, my blog is related if you want to have a look round it please feel free. I have added yours to my bookmarks.

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