Schmucklosigkeit: Ende

Im Laufe der Jahre entwickelte sich diese Wohnung von einer schmucken Dürftigkeit zur absoluten Zweckmäßigkeit. Die meisten Dinge haben eine Bestimmung, einen sinnvollen Ort, eine Erinnerung, fast nichts klebt einfach so irgendwo und sieht einfach schön aus. Oder es sieht schön aus, ist aber nicht sichtbar.

Gestern gleich nach dem Aufstehen ging mir dieses zweckhafte Dasein so auf den Senkel, dass ich in den Werkzeugkasten griff und der Flurwand (fast das einzige Stück Wand der Wohnung, das noch flächig weiß war – bis auf die Wand, an der ich krambeutel fotografiere) einen Nagelteppich verpasste. Ein Teil der in den Ecken der Wohnung zusammen gesammelten künstlerischen Wandbehänge sind jetzt da neu zusammengestellt, an dieser nunmehr nicht mehr leeren Flurwand.

Der Anblick erfreute beim nach Hause kommen, durchaus.

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2 Gedanken zu „Schmucklosigkeit: Ende

  1. mona sagt:

    Schaut sehr schön aus!

  2. […] >> Die Woche hatte kurz Zeit für einen Beitrag zum Wohlfühlen. […]

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