Archiv der Kategorie: basteln

Ein Tag in Bildern

12 von 12“ im März.

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Reste-Kärtchen

Aus Randstreifen, die beim Schneiden der bestempelten Kuverts entstanden sind und dem letzten Fitzelchen des tollsten Stoffes, aus dem ein krambeutel ein Futter bekommen hat, entstanden vier Anhänger-Kärtchen. Ein paar nette Worte passen drauf. Und hübsch aussehen tun sie auch!

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Stempel‘ dir ein Briefkuvert

Hier liegen mehrere Stapel mit bunten Papieren und Pappen. Zur Zeit im Aufräum- und Ausmistwahn entstanden ein paar Briefkuverts aus dickem Tonpapier, bestempelt mit kleinen Tropfen. Diese habe ich aus Moosgummi geschnitten und auf einen Flaschendeckel geklebt.

Ich finde das: spitze! Und ihr?

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Geschenk der Woche: nicht für mich, für das Telefon!

Eigentlich habe ich dieses Smartphone nur, um es als Modell zu benutzen. Es muss in die vielen Smartphone-Hüllen passen , die der krambeutel immer so herstellt, sich in enge Lederhüllen zwängen, zwischen Wollfilzen schwitzen und dazwischen auch mal wieder ganze Tage still sein, im Flugmodus, und ertragen, dass fremde Stimmen auf seinen Anrufbeantworter sprechen.

Armes Ding.

Aber jetzt bekommt es mal etwas geschenkt. Für seinen Kleiderschrank. Ich fand ja immer die so genannten Bumper ein bisschen komisch. Hinten Plastik ans Telefon, das ganze Ding wird noch größer als es sowieso schon ist, und das Display! Ja, was ist  mit dem Display! Das zerkratzt und springt und wird alt und faltig. Da kann so eine dünne kleine Folie auch nichts dagegen ausrichten, oder? Ich als Smartphone-Mutti aber wollte dem Telefon als Ausgleich für den Modell-Stress einmal etwas gönnen. Trotz vollem Hüllen-Kleiderschrank. Nämlich eines: einen Bumper. Nicht weil der Bumper (von Leesedesing) ein Bumper ist, sondern weil er blau ist, und weil er hinten Löcher hat. Diese Löcher sind dazu gedacht, dass man die Sticknadel hin und her-durchsticht (z.B. mit dem der Packung beiliegenden Stickgarn) und dem Bumper etwas stickt. Also doch wieder Modell. Auf Karopapier liegen hier schon diverse komische Musterideen, und eine davon ist so äh dings, ja, also, die wirds wohl. Wenns wird. Ich kann gut stricken, ich kann noch besser nähen, aber im Sticken war ich noch nie geduldig genug. Diese kleine Nadel, dieser dünne Fusselfaden, achje.

Ich werde zeigen, wie der neue Anzug, äh, Bumper (kann man das Smartphone auch MIT Bumper in eine Lederhaut stecken, also, wegen des Displays), aussieht, wenn er irgendwann einmal aussieht. Erst muss ich Frau Kreuzsstich-Crack zu meinen Stick-Plänen befragen, dann kanns losgehen, die Nadel-Fusselei. Hui!

Geschenk der Woche // Schmökersonntag

Ich habe eine Leidenschaft (neben der für zerfallene Häuser, enge dunkle Studioräume, krummem Sitzen an der Nähmaschine …) für Japan(isch), Schweden und schöne Dinge, vor allem wenn sie selbst gemacht sind. Deswegen mag ich sehr den Ting-Laden in Berlin und die Arbeiten des Designstudios Tuesday in Tokyo. Dienstag ist immer ein guter Tag! Tuesday sind ein japanisches Ehepaar, und sie machen sehr hübsche einfache Dinge, wie zum Beispiel dieser Kalender oder die Website und Bücher von Lotta Jansdotter. Find ich toll.

Jetzt ist ihr Buch handmade zakka&crafts auf Deutsch erschienen und ich sagte nur: her damit! Bumms wars in der Post (wie schnell sowas geht!) Innendrin sind 145 einfache Dinge samt Anleitung, mit denen man sich, seine Umgebung und seine Mitmenschen verschönern kann. Dinge, die jeder kann! Also ich kann jetzt nicht sagen, jede Menge neue Erkenntnisse bekommen zu haben, aber jedes Projekt ist hübsch fotografiert und beschrieben. Mit japanischen Zeichen! Außerdem wird eine Reihe Künstler vorgestellt, mit denen Tuesday zusammenarbeiten. Schön ist das.

„Zakka“ steht für Designteile für Mensch, Haus und Leben. Die Japaner mögens kitschig, bunt und grell, aber auch gradlinig, sauber, ordentlich, schwarz-weiß-grau und papierfarben. Und sie mögen Skandinavien. So wie ich! Wie das passt!

Ich habe drei Lieblingsprojekte aus dem Buch rausgesucht, die ich euch zeigen möchte:

Dieses hübsche garnicht verspielte und so tolle Geometrie-Mobile

Diese tollen 3D-Buchstaben-Kissen

Häkeldeckchen auf (ollem) T-Shirt.

Ihr kauft euch jetzt dieses Buch und ich gehe japanische Zeichen entziffern. Sonntags-Gruß!

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Geschenk der Woche / Sewing mends the soul.

Nähen repariert die Seele. Genau, das stimmt. Mein Mitbewohner, meine Nähmaschine, steht in seiner Ecke, und wenn ich näherkomme, strahlt sie mich an und sagt: Setz dich zu mir, wir machen was Schönes zusammen. Und dann passierts. Beim Nähen schaltet der Kopf die blöden Sachen aus, irgendwelche Getriebe in mir kommen in Gang und die ganze Stefanie funktioniert ohne diese Wehwehchen und Zipperlein, die das tägliche Taramm verursachen. Das ist schön.
Die sewing mends the soul-Plakette habe ich letztes Wochenende in Berlin gefunden. Eigentlich stellt man Gläser und Tassen darauf, ich werde sie über die Nähmaschine hängen. Damit die sich auch über etwas freuen kann, wenn ich nicht da bin.

Mit ihrer Hilfe habe ich in der letzten Woche bunt gekrambeutelt, unter anderem diese weiß-grüne Henkeltasche für eine Freundin zum runden Geburtstag. Außerdem liegt da eine fast fertige Jeans im Urlaubshosenschnitt, und ein paar endlich löcherlose Kleidungsstücke aus dem never ending Reparier- und Änderungsstapel.

Da wurde diese Woche wohl doch ganz gut was geschafft. Die Tage und Wochen verschwimmen ineinander, es ist schwierig beim neben dem fahrenden Zug herlaufen die kleinen daran klebenden Zettelchen ordentlich zu sortieren. Nur abreißen und neue kleben geht. Also weiter. Kleben!

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