Archiv der Kategorie: bayern

In Schale schmeißen

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Die Lust ist wieder da, entlangzujagen an den Wegen, die lange nicht befahren, Dinge, die lange nicht gesehen, zu begutachten, immer mit dem Hauch Wind im Nacken, die Rucksackriemen kleben an den Achseln, es geht nach oben, der Mann vor mir bewegt sich als wäre es eine Ebene, muss nicht einmal schalten. Ich habe Mühe, freue mich auf das Ankommen, so wie ein großer Teil des Lebens damit zu tun hat, sich auf ein Ziel zu freuen und am Ziel sofort ein neues Ziel vor Augen zu haben. 

Die Erinnerung an die Tage früher, nach einer langen Fahrradtour, dem Tag am See, nach Hause schwitzig und ein bisschen verbrannt, schnell duschen, Wasser trinken oder Wasser mit Zitrone, Ingwer und selbst gemachtem Hollundersirup. Nach Sonnencreme riechend, angenehm kühl auf der Haut, in luftige Kleidung, die lange nicht am Leib war, zu Fuß in Schuhen, die Luft um die Knöchel streichen lassen, ein bisschen den kleinen Berg hinab. Er an der Hand. Etwas kühles zu trinken, eine Laugenstange, lange sitzen, bis die Füße nicht mehr wissen wohin, sich in den Kies am Boden graben, wie auch die Füße des Klappstuhls, der immer schräger wird, die Knochen müde, der ganze Mensch müde, nach Hause, nach Hause und dann schnell schlafen. 

Hallo Sommer, willkommen.

 

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Ein Tag in Bildern

12 von 12“ im März.

1212mar

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You never swim alone

mary_schlafzimmer

Ich kann mich an kein Jahr erinnern, in dem der Start so schwer war. Dieses Aufwachen nach den Weihnachtsferien, die Rückkehr in den Alltag, UFFZ. Ich kann mich aber auch an kein Jahr erinnern, das so arg kräftezehrend war wie das letzte.

Was vor allem fehlte: Bewegung, Licht, Luft.
Wovon es zu viel gab: ungutes Essen, Sitzen, nicht eingehaltene Putzdienste, Zeit, die Inspiration einwirken zu lassen.

Ich könnte diese kleine Liste in eine lange Liste mit Vorsätzen für 2013 umschreiben, aber nein, das führt wieder zu nicht eingehaltenen Vorsätzen.
Bisher gelingt es ganz gut, bei vielen Handlungen über den Sinn und den Hintergrund nachzudenken, um auch mal Stopp sagen zu können, und dann vom Schreibtisch aufs Sofa zu wechseln. Oder von der Nähmaschine ins Schwimmbecken. So ein geschwommener Kilometer relativiert einiges und macht die Umwelt wattiger, den eigenen Körper länger und gerade. Und Hunger auf Salat und Ofenpaprika. Gut, oder?

(Auf dem Foto grinst Mary mit ihrem Kindchen in mein Schlafzimmer. Gebracht wurde sie vom Christkind, gemacht von susalabim. Sie steht gern einfach so da, und manchmal hält sie die Schlafzimmertür offen.)

12 aus 2012 – Jahresrückblick

Ein Jahresrückblick in Bildern nach einer Idee von 23 qm Stil, mit Worten und Zahlen. 2012 brachte viele Stunden auf Autobahnen und in Flugzeugen, eine neue Website mit einem neuen Blog (weshalb stefanieundpaul nicht mehr ganz so gut gefüllt wurde wie zuvor), viele viele neue Gesichter, ein tolles Team mit Bewegung in der Stadt und einer Homebase, auf die wir stolz sind.

Vorboten auf ein tolles 2013. Es wird sich nichts ändern, aber doch anders werden. Vorfreude!

12aus12

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