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12 aus 2012 – Jahresrückblick

Ein Jahresrückblick in Bildern nach einer Idee von 23 qm Stil, mit Worten und Zahlen. 2012 brachte viele Stunden auf Autobahnen und in Flugzeugen, eine neue Website mit einem neuen Blog (weshalb stefanieundpaul nicht mehr ganz so gut gefüllt wurde wie zuvor), viele viele neue Gesichter, ein tolles Team mit Bewegung in der Stadt und einer Homebase, auf die wir stolz sind.

Vorboten auf ein tolles 2013. Es wird sich nichts ändern, aber doch anders werden. Vorfreude!

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Besuch im Funkhaus 1

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass mein Faible für zerfallene Gebäude ein sehr großes ist. Es gibt einen Gebäudekomplex in Deutschland, der eine andere Leidenschaft, das Radio, gleich noch mit bedient: Das ehemalige DDR-Funkhaus Nalepastraße in Berlin. Letzten Sonntag hatte ich das vergnügliche Vergnügen, das Funkhaus einmal ordentlich zu besichtigen – nach einem ersten Kurzbesuch im Juli.
Trotz verdammt wenig Schlaf und einer langen Zugfahrt von München nach Berlin am Sonntag morgen war ich putzmunter, als wir nach zwei verpassten Bussen und einer rasenden Taxifahrt in der Nalepastraße ankamen. Schon die Pforte: Eine Schleuse durch mehrere Schwingtüren, dann Baustelle, dann Backstein. Viele tausend Quadratmeter Nutzfläche, in den 50ern durch Integration der Reste einer ehemaligen Fabrik in Neubauten von Franz Ehrlich als zentrales Funkhaus der DDR gebaut. Außen: Bauhausstil, große Wandflächen, lange Fenster, Gärten und Bäume, direkt am Ufer der Spree. Innen: Holzvertäfelung, originale Verkleidungen, Tapeten, Fußböden. Und überall eine unvergleichliche Akustik. Jedes Foyer, jeder Flur, jeder Raum klingt anders, ausgetüftelt, immer angenehm. Optisch eine Augenweide. Die meisten Räume sind vermietet, als Musiker würde ich auch einiges geben für so ein fabelhaft klingendes Studio. Wir sahen viele lange Gänge, einen Besprechungsraum mit „Flüsterakustik“, den großen Sendesaal mit seiner Orgel, Archivräume.

Hier ist Teil 1 der Bilder aus dem Funkhaus:

Spreepark

VEB Kulturpark Berlin, ein Rummel im Plänterwald, Berlin-Treptow, DDR. Nach der Wende wird ein Betreiber gesucht, der das Gelände als Freizeitpark bewirtschaften will. Pia Witte, Schaustellertochter und Mutter von fünf Kindern, bekommt den Zuschlag. Die Betonwüste wird für 40 Millionen DM zu einer grünen Seen-Wälder-Attraktionen-Landschaft umgebaut. Dann 2001 die Pleite und eine Verkettung blöder Umstände, Zufälle und Schicksale.

Heute liegt das Gelände brach. Wie gern ich zerfallene Gebäude mag, mag ich auch brachliegende Freizeitparks. Und nachdem es so oft nicht geklappt hat, den ehemaligen Spreepark Plänterwald im Rahmen einer Führung zu besuchen: letztes Wochenende wars soweit. Bei Regen-Sonne-Regen-Sonne zeigte und Sabrina Witte, die Tochter der Immernoch-Besitzerin, die Park-Überbleibsel.

Die ganze Geschichte des Parks kann man hier nachlesen und der Film „Achterbahn“ sei als visuelle Anregung empfohlen.

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Geschenk(e) der Woche

Ein Woche, voll mit neuen Dingen und etwas Seltenem: Entspannung.

Einer und ein halber Tag in Graz. Zum ersten Mal aber sicher nicht zum letzten.

Ein so HACH Leonhard Cohen-Konzert in der Waldbühne in Berlin. Dieses Wahnsinnsgebilde Amphitheater, dieser Wahnsinnsbrummler, diese Akustik!

Ein bisschen Zeit unter dem Erdboden

Und langgewünscht, endlich geschafft: Der zerfallene Spreepark von allen Seiten.

Mehr zu (fast) allem im Lauf der nächsten Woche.

Und nicht vergessen: Am Donnerstag wache ich von 12-20 Uhr im Mit Zamperl, Hut und Dirndl über Besucher und Geldkassette. Gerne auch Gespräche, was zum Lachen und gute Ideen.

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Pillepalle?

Liebe Leute, ich sag euch. Hier steppt der Bär. Nur noch einstellig ist die Zahl der Tage, bis Mit Zamperl, Hut und Dirndl eröffnet wird. Und ich hab erst zwei Taschen! Also ne, zwei Taschen ist echt zu wenig für so einen Laden. Aber was soll man machen? Der Tag hat eben nur 30 Stunden. Und bei der Hitze zur Zeit geht alles wie durch Majonääsä. Sehr zäh. Aber dennoch: Die Liste streicht sich durch, und wenn dann der Zamperl-Laden mal steht und Leute zur Tür rein- und rausgehen und man da so sitzt und sich freut, dass andere sich freuen, und wenn wir neue Veranstaltungen in den September-Plan im Schaufenster schreiben, dann sind dieses Majo-Gefühl und die fehlenden Stunden auch irgendwie pillepalle. Oder?

Und ja, dann ist da auch bald noch die neue krambeutel-Website. Uuuuh, mir kribbelts in den Zehen. Der September wird so WAHNSINN.

Dafür, dass wir das letzte Wochenende eigentlich nur geruht haben, waren doch relativ viele Orte auf der Kamera. Hier. Berlin.

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