Archiv der Kategorie: es schön haben

Aufruf zum Mützentausch

Als ob sich das jetzt einbürgern wolle, entsteht neuerdings jeden Sonntag eine Mütze. Und weil ich nur einen Kopf habe, würde ich gerne die letzte Sonntagsmütze wegtauschen.
Sie ist aus senfgelber, (petrol)blauer und ein bisschen lilafarbener Schurwolle, nichts für kratzempfindliche Menschen und sehr warm und gemütlich.

Ich würde sie gegen hübsche Webbänder mit grafischen Mustern oder schöne Reißverschlüsse eintauschen. Oder irgend etwas anderes, das ich oder der krambeutel gut gebrauchen könnten.

Wer hat kalte Ohren?

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You never swim alone

mary_schlafzimmer

Ich kann mich an kein Jahr erinnern, in dem der Start so schwer war. Dieses Aufwachen nach den Weihnachtsferien, die Rückkehr in den Alltag, UFFZ. Ich kann mich aber auch an kein Jahr erinnern, das so arg kräftezehrend war wie das letzte.

Was vor allem fehlte: Bewegung, Licht, Luft.
Wovon es zu viel gab: ungutes Essen, Sitzen, nicht eingehaltene Putzdienste, Zeit, die Inspiration einwirken zu lassen.

Ich könnte diese kleine Liste in eine lange Liste mit Vorsätzen für 2013 umschreiben, aber nein, das führt wieder zu nicht eingehaltenen Vorsätzen.
Bisher gelingt es ganz gut, bei vielen Handlungen über den Sinn und den Hintergrund nachzudenken, um auch mal Stopp sagen zu können, und dann vom Schreibtisch aufs Sofa zu wechseln. Oder von der Nähmaschine ins Schwimmbecken. So ein geschwommener Kilometer relativiert einiges und macht die Umwelt wattiger, den eigenen Körper länger und gerade. Und Hunger auf Salat und Ofenpaprika. Gut, oder?

(Auf dem Foto grinst Mary mit ihrem Kindchen in mein Schlafzimmer. Gebracht wurde sie vom Christkind, gemacht von susalabim. Sie steht gern einfach so da, und manchmal hält sie die Schlafzimmertür offen.)

12 aus 2012 – Jahresrückblick

Ein Jahresrückblick in Bildern nach einer Idee von 23 qm Stil, mit Worten und Zahlen. 2012 brachte viele Stunden auf Autobahnen und in Flugzeugen, eine neue Website mit einem neuen Blog (weshalb stefanieundpaul nicht mehr ganz so gut gefüllt wurde wie zuvor), viele viele neue Gesichter, ein tolles Team mit Bewegung in der Stadt und einer Homebase, auf die wir stolz sind.

Vorboten auf ein tolles 2013. Es wird sich nichts ändern, aber doch anders werden. Vorfreude!

12aus12

jan12feb12maerz12april12mai12juni12juli12aug12 sept12okt12nov12dez12

Hamburg im Bild

Ein paar Bilder vom letzten Wochenende in Hamburg schlichen sich von meiner Kamera. Versteckt im letzten Winkel. Ein paar davon kann man auch bei instagram sehen. Da fotografiert der krambeutel, was er so sieht im Alltag.

A-Z in Hamburg, MarkstraßeAnna-Boot, Schwester-Boot in Hamburg, ÖvelgönneContainerhafen Hamburgrote Farben und Fäden in Hamburg"Hallo kleines". Frühstück in Hamburg. Gemütlich.Lampen Design in Hamburg.Hamburg Hauptbahnhof. Ankommen am Ende der Reise. Rosen im Müllsack. Reiches Hamburg mit Elbe-BlickBuntes Hamburg, Paul-Roosen-StraßeWerkheim Hamburg. Licht für pausierende Blogst12-Teilnehmer

Die Dame und ihr Kleiderschrank

Ich gewähre tiefen Einblick. In den Schrank. Weit öffnen sich beide Türen und was sieht man da? Chaos, Platzmangel, Stopferei.

Ich kaufe nicht gerne Klamotten. Ich bin zu lang (185 km, äh, Meter), habe die Taille ein Stückchen weiter weg von den Schultern als wohl normal ist, habe zu große Füße (43) und bin wohl unpassend für die gängigen Kleidungsstücke, die in den Läden hängen. Klamotten einkaufen nervt, quält und macht mich schlecht gelaunt. Irgendwann zum Ende der Unterstufe (oder Beginn der Mittelstufe) machte sich mein Körper raketenmäßig gen Himmel auf und innerhalb weniger Wochen wanderte ich vom einen Ende der im-Sportunterricht-nach-Größe-aufstellen-Reihe zur anderen. Zu den Großen, langen, mit den immer zu kurzen Hosen. Argh. Also fing ich an, selbst zu nähen. Hosen, Kleider, Röcke. Dinge, die passten. Oder naja, besser passten als das Zeug aus dem Laden. Denn das passte nicht. Oder eben nicht lange.
Dann wurde ich Schneiderin und fast jedermann, der auf die Frage nach meinem Ausbildungsberuf „Schneiderin“ hört, sagt

„Oh, wie toll, dann kannst du dir ja alle deine Klamotten selbst nähen“.

Genau. Kann. Oder könnte. Selbst nähen, und zwar so dass es passt, braucht Zeit, Hirnschmalz, Lust und schöne Stoffe. Von alledem – ähem, allem außer Hirnschmalz – ist leider immer wieder viel zu wenig vorhanden im Alltag. Deshalb quäle ich mich doch ab und an in ein Geschäft und kaufe irgend etwas. Um etwas Neues zu kaufen. Jetzt ist der große Schrank voll und wird demnächst einmal einer Ausmistung unterzogen. Dann muss ich mich nur noch trennen können…

 

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