Archiv der Kategorie: krambeutel

Ein Tag in Bildern

12 von 12“ im März.

1212mar

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Back to the needles

Hallo und guten Morgen in 2013! Mein letzten zwei Wochen waren Pause. Nach den Weihnachtstagen ein gemütliches Silvesterfest und dann eine Woche zwischen Sofa, Bett und Herd. Hei, war das fein. Jetzt macht sich der Alltag wieder breit und setzt sich für gute elf Monate auf meine Schultern. Der erste 14-Stunden-Arbeitstag gestern ging ratzifatzi rum und so wird es weiterlaufen, das Jahr.

Was so ansteht in nächster Zeit: Eine kleine Fließbandproduktion für krambeutel, viel Zeit im Hörspielstudio, die sieben machen-Ladeneröffnung am 22. Januar.

Deswegen bleiben wahrscheinlich die angefangenen Strickprojekte noch ein bisschen liegen. Ich habe mir vorgenommen, den elterlichen Wollvorrat zu reduzieren und bin zuversichtlich, irgendwann 2022 damit durch zu sein.

Während der letztwöchigen Sofaphase wurden ein paar knallrote Beinstulpen fertig als Ersatz für ein Paar, das zu heiß gewaschen wurde ähem. Die Stulpen gehen vom Knöchel bis übers Knie und passen auch über enge Jeans. Genau richtig, wenn die Klimaanlage im Studio am Boden entlang schleicht und sich um die Beine legt, bis diese einen eiszapfigen Zustand haben.

stulp

Außerdem:

ein blau-blauer Pulli aus einer Kiste hellblauer Schurwolle, die schon einmal aufgeribbelt wurde. Der Pulli ist samt Kapuze in Perlmuster-Runden gestrickt, mit angestrickten Ärmeln. Leider hat das hellblau nicht ganz ausgereicht und ich musste mit zugekauftem Türkis anstückeln. Man sieht deutlich den Unterschied zwischen der aufgeribbelten und der neuen Wolle, ich hoffe das legt sich beim ersten Waschen. Ein Ärmel fehlt noch.

pulli

Ein Jahrhundertprojekt:

Aus gefühlten Millionen Knäuel einer italienischen Alpaca-Woll-Mischung in dunkelgrau-hellgrau-naturweiß soll eine große Wolldecke entstehen, einfach kraus rechts gestrickt. Auf den Nadeln sind 220 cm Decke, und ich stricke so lange, bis alle Knäuel weg sind. Das werden dann geschätzte 160 cm. Heissa.

decke

Eine gute Woche und ein guter Jahresstart!

Das wünscht Stefanie.

12 aus 2012 – Jahresrückblick

Ein Jahresrückblick in Bildern nach einer Idee von 23 qm Stil, mit Worten und Zahlen. 2012 brachte viele Stunden auf Autobahnen und in Flugzeugen, eine neue Website mit einem neuen Blog (weshalb stefanieundpaul nicht mehr ganz so gut gefüllt wurde wie zuvor), viele viele neue Gesichter, ein tolles Team mit Bewegung in der Stadt und einer Homebase, auf die wir stolz sind.

Vorboten auf ein tolles 2013. Es wird sich nichts ändern, aber doch anders werden. Vorfreude!

12aus12

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fingerhood in Erlangen

Vor einer guten Woche war ich mit krambeutel bei der fingerhood im E-Werk in Erlangen.

Im krambeutel-Blog steht schon was über den Markt.

Und hier sind die Menschen, die einen schönen Samstag lang um mich herum waren.

Ein schwäbischer Samstag

der krambeutel und ich fuhren Samstag nach Augsburg. 60 km von der münchnerischen Heimat entfernt, aber doch schon so lange nicht mehr besucht. Grund war ein Marktbesuch, über den der krambeutel auf seinem Blog berichtet.

Der Hauptgrund, schon einen Tag eher nach Augsburg zu gondeln, war der schon lang gewünschte Besuch des TIM. Textil- und Industriemuseum. Toll schon vor der TIM-Tür: Alte, geschlossene Backsteinhallen, so weit das Auge reicht. Sonnenschein und Backstein. Ach, hach. Diese Gebäude der ehemaligen AKS (Augsburger Kammgarn Spinnerei) wurden bis 2004 von bis zu 2000 Menschen täglich besucht. Aber nicht zum Fotos machen, nein, zum Arbeiten. Die AKS war zeitweise die größte Kammgarnspinnerei Deutschlands (weiß die TIM-Website zu berichten). Und jetzt, alles leer. Bis auf das Kopfgebäude, da drin ist das Museum, und das ließ mein Textilien-Herz höher schlagen. Die Fotos der Überreste der AKS seht ihr unten.

Man lernt Dinge über Fasern, über das Spinnen und das Weben. In einer Maschinenvorführung wurden verschiedene Webstühle aus alten und neuen Zeiten angeschmissen, die mit Höllenlärm Gewebe herstellen, aus denen Souvenirs werden, die dann im Museumshop ausliegen. Handtücher, Geschirrtücher, Schürzen, Stofftaschen. Nach dem Weben kommt das Veredeln, Färben, Drucken, Entwerfen, Nähen. Zu diesen Themen gibt es in der Ausstellung zahlreiche Filmchen, viele Entwürfe, Verarbeitungstechniken und ein Querschnitt durch die Modegeschichte sind ausgestellt.

Höchsterwartungsvoll weitere Highlights aus der Mode zu erfahren bog ich um die nächste Ecke aber hoppla, da war der Ausgang. Und das Restaurant Nunó. Fein. Feiner Kaffee, feines Museum, feiner Nachmittag in Augsburg.

Es folgten: Der Besuch in einem Miniladen (doch dazu mehr in den nächsten Tagen im krambeutel-Blog) und ein großer Biercocktail nach einer Pflanzerlschlacht (doch das soll privat bleiben.)

 

 

Was an dieser Woche gut war.

>> Die Woche begann mit Schnee. Das heißt: endlich wieder Wollsachen anziehen, Stulpen und Stiefel. Mütze und Handschuhe. Ach Herbst, Dich mag ich!

>> Die Woche hatte kurz Zeit für einen Beitrag zum Wohlfühlen.

>> Die Woche war eine stetig abgestrichene Liste.

>> Die Woche wurde zu großen Teilen unter dem Kopfhörer verbracht und langsam sortieren sich die Elemente.

>> Die Woche wurde ein Vertrag unterschrieben und große Pläne wurden gemacht.

>> Die Woche endet mit einem Wochenende in Augsburg und dem ersten Markt für krambeutel in diesem Winter.

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