Archiv der Kategorie: verlassene gebäude

12 aus 2012 – Jahresrückblick

Ein Jahresrückblick in Bildern nach einer Idee von 23 qm Stil, mit Worten und Zahlen. 2012 brachte viele Stunden auf Autobahnen und in Flugzeugen, eine neue Website mit einem neuen Blog (weshalb stefanieundpaul nicht mehr ganz so gut gefüllt wurde wie zuvor), viele viele neue Gesichter, ein tolles Team mit Bewegung in der Stadt und einer Homebase, auf die wir stolz sind.

Vorboten auf ein tolles 2013. Es wird sich nichts ändern, aber doch anders werden. Vorfreude!

12aus12

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Spreepark

VEB Kulturpark Berlin, ein Rummel im Plänterwald, Berlin-Treptow, DDR. Nach der Wende wird ein Betreiber gesucht, der das Gelände als Freizeitpark bewirtschaften will. Pia Witte, Schaustellertochter und Mutter von fünf Kindern, bekommt den Zuschlag. Die Betonwüste wird für 40 Millionen DM zu einer grünen Seen-Wälder-Attraktionen-Landschaft umgebaut. Dann 2001 die Pleite und eine Verkettung blöder Umstände, Zufälle und Schicksale.

Heute liegt das Gelände brach. Wie gern ich zerfallene Gebäude mag, mag ich auch brachliegende Freizeitparks. Und nachdem es so oft nicht geklappt hat, den ehemaligen Spreepark Plänterwald im Rahmen einer Führung zu besuchen: letztes Wochenende wars soweit. Bei Regen-Sonne-Regen-Sonne zeigte und Sabrina Witte, die Tochter der Immernoch-Besitzerin, die Park-Überbleibsel.

Die ganze Geschichte des Parks kann man hier nachlesen und der Film „Achterbahn“ sei als visuelle Anregung empfohlen.

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Ruinen statt Fotos

Och, heute habe ich im Gegensatz zu anderen Freitagen so gar keine Lust auf den Frage Foto Freitag, und will euch viel viel lieber etwas viel Tolleres zeigen als schon wieder „etwas, das ich gerne behalten würde“ (eine der Foto-Fragen bei Steffi heute).

Kheira hat mir gestern einen Link zur Website der Band efterklang geschickt, und Mensch, ich musste gleich ganz gebannt vor dem Bildschirm sitzen. Die Band hat in einer verlassenen Minenstadt auf Spitzbergen, nur 1000 km vom Nordpol entfernt, Musik und vor allem Geräusche aufgenommen. Da vereinen sich mein Klang- und Ruinen-Faible. Toll. Piramida heißt die Stadt. Das Internet spuckt zum Suchwort einen Link zu einer Filmproduktion aus  – eine fünfteilige Dokumentation über Moderne Ruinen, unter anderem auch Piramida. UAH.

Toll. Hier ist der Trailer zur Dokumentation und tollerweise kann man die einzelnen Filme in der ZDF-Mediathek in voller Länge sehen (bis max. 23.8.)!

Als efterklang dort waren sah das so aus

Und der Titelsong des neuen Albums Hollow Mountain mit Material aus Piramida klingt so

Ich bin so hin und weg und will wieder den ganzen Tag mit Ruinen schauen verbringen. Aber nein, gleich gehts auf nach Berlin Berlin! Eine einzige große Ruine! Juchhei!

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