In Schale schmeißen

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Die Lust ist wieder da, entlangzujagen an den Wegen, die lange nicht befahren, Dinge, die lange nicht gesehen, zu begutachten, immer mit dem Hauch Wind im Nacken, die Rucksackriemen kleben an den Achseln, es geht nach oben, der Mann vor mir bewegt sich als wäre es eine Ebene, muss nicht einmal schalten. Ich habe Mühe, freue mich auf das Ankommen, so wie ein großer Teil des Lebens damit zu tun hat, sich auf ein Ziel zu freuen und am Ziel sofort ein neues Ziel vor Augen zu haben. 

Die Erinnerung an die Tage früher, nach einer langen Fahrradtour, dem Tag am See, nach Hause schwitzig und ein bisschen verbrannt, schnell duschen, Wasser trinken oder Wasser mit Zitrone, Ingwer und selbst gemachtem Hollundersirup. Nach Sonnencreme riechend, angenehm kühl auf der Haut, in luftige Kleidung, die lange nicht am Leib war, zu Fuß in Schuhen, die Luft um die Knöchel streichen lassen, ein bisschen den kleinen Berg hinab. Er an der Hand. Etwas kühles zu trinken, eine Laugenstange, lange sitzen, bis die Füße nicht mehr wissen wohin, sich in den Kies am Boden graben, wie auch die Füße des Klappstuhls, der immer schräger wird, die Knochen müde, der ganze Mensch müde, nach Hause, nach Hause und dann schnell schlafen. 

Hallo Sommer, willkommen.

 

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